Feuerwehr Amönau
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Aufnahmeantrag Einsatzabteilung Feuerweh[...]
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Harkauer Weg 6a
(neben dem Bürgerhaus)

 

 

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Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Amönau

                                            Chronik der Feuerwehr Amönau

 

Erste Aufzeichnungen über das Feuerwehrwesen in Amönau reichen bis in das Jahr 1825 zurück. Einer Urkunde zufolge hatte Bürgermeister Dersch am 06.11.1825 einen Antrag zur Beschaffung einer Feuerspritze für die Gemeinde Amönau gestellt.

Der 6. Kreisfeuerwehrverbandstag fand bei schönem Frühlingswetter statt. Bezirksbrandmeister Junk meldet dem Kreisbrandmeister Eckhard, es seien 7 Wehren mit 270 Kameraden angetreten. Ortsbrandmeister Muth erklärte den Verlauf der Übung, die beim Baumbachschen Gut, nebst angrenzenden Gebäuden stattfinden sollte. An der Übung nahmen die Wehren aus Amönau, Treisbach, Warzenbach, Niederasphe, Wetter, Sarnau und Marburg mit ihren Motorspritze.teil.
Aus dem Protokoll:

Nach Beendigung der Übung und einer kernigen Begrüßungsansprache der Ortsbrandmeisters Konrad Muth, begab man sich in den Saal der Gaststätte Althaus, um dort in ernster Beratung die weiteren Tagespunkte zu erledigen“

 

 

 

Ende der zwanziger und Anfang der dreißiger Jahre konnte die Feuerwehr Amönau zahlreiche Einsätze verzeichnen. Zu dieser Zeit wurde die Feuerwehrspritze noch mit Hilfe von Pferden gezogen.

Durch ein neues Brandschutzgesetz vom 15. Dezember 1933 wurden die Wehren neu formiert. Von der Gemeinde Amönau wurde am 16. März 1934 eine neue Motorspritze (TS/8) vom Typ Goliath II angeschafft. Daraufhin wurde am 1. April 1934 die Freiwillige Feuerwehr Amönau gegründet. Hierdurch wurde die bisher bestehende Pflichtfeuerwehr abgelöst. Die vorher genannte Motorspritze vom Typ TS/8 der Fa. Magirus löste eine nicht mehr einsatzbereite Feuerwehrspritze ab und wurde der neu gegründeten Feuerwehr zur Verfügung gestellt. Zu dieser Anschaffung kamen noch Geräte und ein zweirädriger Transportwagen in geschlossener Ausführung zum Anhängen an Kraftwagen. Die Gesamtkosten von Spritze, Schläuchen, Armaturen und Wagen betrugen 4.438,74 Reichsmark. Mit inbegriffen war die Ausbildung von 5 oder 6 Feuerwehrleuten an den Geräten


Aus einem Aushang von 1934/1935 im Spritzenhaus dieser Zeit ging hervor, dass die Motorspritze Amönau zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in den Ortschaften Brungershausen, Niederasphe, Niederwetter, Simtshausen, Todenhausen, Treisbach, Warzenbach und Wetter einzusetzen sei.

 

Die erste Bewährung hatten die neu formierte Wehr und die neue Spritze beim Brand des Hauses von Heinrich Schäfer am 16.09.1935 zu bestehen.

 

Mit Stand vom 01.06.1935 bestand die Freiwillige Feuerwehr Amönau-Oberndorf aus 30 Aktiven und der Altersabteilung.
Am 11.08.1936 wurde die Wehr zu ihrem zweiten Großbrand in Amönau gerufen: von einem Blitzschlag wurde die Scheune des Uhrmachers Heinrich Otto getroffen. Der Kuhstall konnte gerettet werden.

 

Auszug aus der Gemeinderatssitzung vom 22.12.1938:
„Um die Einsatzfreudigkeit der Feuerwehr und die Schnelligkeit des Einsatzes im Ernstfall zu haben, habe ich den Dienstwagen (Auto) des Forstmeisters Ditrichsweiler Wetter (50 PS Adler) als Zugwagen für die Motorspritze und Beförderung für die Bedienmannschaft für 200 RM angekauft. Der Wagen ist außerordentlich gut erhalten und billig.“
1939 hatte die Feuerwehr Amönau-Oberndorf 31 Aktive aus Amönau und 6 Aktive aus Oberndorf.

 

 

 

1942 wurde unsere Wehr zur Wasserversorgung bei einem Großbrand in Wetter eingesetzt. Diesem Feuer fielen insgesamt drei Scheunen und Wirtschaftsgebäude zum Opfer. Es handelte sich dabei um die Scheunen der Familien Daube und Vollmar.

In einem Schreiben des Kreisbrandinspektors des Kreises Marburg Köster wird am 08.04.1946 gemeldet, dass die Feuerwehr Amönau-Oberndorf 1944/45 31 Aktive hatte.
1950 hatte die Feuerwehr Amönau-Oberndorf 30 aktive Mitglieder.
Im August 1953 wurde die Motorspritze überholt. Die Reparaturkosten betrugen 728,10DM. Allerdings musste man danach feststellen, dass die Motorspritze nicht einsatzfähig war. 1954 wurde die Motorspritze erneut repariert und war dann wieder einsatzbereit. 1955 war das Gerätehaus für die Motorspritze in der alten Schulscheune untergebracht. Die Schlepper von Landwirten und der Raiffeisenkasse wurden als Zugfahrzeug eingesetzt. 1957 wurde die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf gegründet und die Oberndorfer Kameraden wechselten in „ihre Heimar“. Für 1961 wurden im Jahresbericht für das Feuerlöschwesen 20 aktive Mitglieder gemeldet.

 

 

 

Am 1. Januar 1962, morgens um 2.30 Uhr brannte die Scheune des Anwesens von Katharina Mengel. Die Flammen griffen so schnell um sich, dass nur noch der angrenzende Stall und das Wohnhaus gerettet werden konnten. Die Scheune brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zu Hilfe kamen auch die Feuerwehren aus Oberndorf und Wetter. Am 28. August des gleichen Jahres brannte die Scheune von Hermann Walter (Hofmanns). Durch das rasche Eingreifen unserer Wehr hielt sich der Schaden in Grenzen.


1969 musste eine neue TS (Tragkraftspritze) gekauft werden. Die alte Magirus, die noch aus der Gründungszeit der Feuerwehr stammte, hatte einen Motorschaden, der sich nicht mehr reparieren ließ. Bei den Beratungen über eine Neuanschaffung entschied man sich für eine TS 8/8 der Firma Bachert. Diese TS hat ein Doppelansaugsystem bestehend aus automatischer Wasserringentlüftungspumpe und Gasstrahl.

 

 

 

 

1970 waren in der Feuerwehr 23 Kameraden aktiv.
Am 18.02.1977 brannten der Stall und die Scheune auf Weires Hof. Die große Kälte von fast - 20 °C erschwerte die Löscharbeiten erheblich. Trotz der Größe des Brandes und den tiefen Temperaturen konnte der Brand verhältnismäßig schnell gelöscht werden. Einige Schweine und Ferkel kamen in den Flammen um oder mussten getötet werden.

 

Am 07.02.1984 hieß es „Amönau unter Wasser“. Es war das seit vielen Jahren und noch bis heute größte Hochwasser in Amönau. Die Feuerwehr Amönau half den Bewohnern ihr Hab und Gut zu schützen. Nach dem Rückgang des Wassers wurden die überfluteten Keller ausgepumpt und die Straßen und Höfe gereinigt. Außer in Amönau war unsere Feuerwehr auch im Kegelsporthaus in Wetter im Einsatz. Das Wasser stand am Haus von Ludwig Ronzheimer ca. 50 cm hoch. Die Fußgängerbrücke bei der Ernstgasse wurde von den Wassermassen weggespült.

1983 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Geführt wurde die Gruppe von Jugendwart Gerhard Grenke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vom 27. bis 29. Juli 1984 feierte die Freiwillige Feuerwehr Amönau ihr 50jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Im Rahmen der Ehrungen verdienter Mitglieder wurden auch die noch lebenden Gründungsmitglieder Hermann Gnau und Stephan Lind ausgezeichnet.

Am 05.10.1988 erfolgte die Grundsteinlegung unseres neuen Feuerwehrgerätehauses am Harkauer Weg neben dem Bürgerhaus. Das Haus wurde zum größten Teil von den Kameraden in Eigenleistung errichtet. Richtfest wurde am 29.12.1988 gefeiert.

Der 08.11.1989 war ein denkwürdiger Tag für die Feuerwehr Amönau, denn an diesem Tag wurde das erste „richtige“ Feuerwehrfahrzeug, ein TSF mit Fahrgestell Mercedes Benz DB 310, bei der Fa. Ziegler in Gingen abgeholt. Das Fahrzeug erhielt den Rufnamen Florian Wetter-Amönau 47. Auf das Fahrzeug wurde an diesem Abend kräftig angestoßen. Schon kurz danach kamen die ersten Bewährungsproben. Am 09.12.1989 kam es zu einem Gasaustritt bei Ulrich Burkert, der zum Glück folgenlos blieb. Zwei Tage später brannten Rundballen auf der Teufelskaute, die gemeinsam mit der Wehr aus Wetter gelöscht wurden.

Die Einweihung und die offizielle Übergabe (durch Landrat Kliem) des neuen Gerätehauses fand am 08.06.1990 statt.

 

 

 

Am 16.07.1991 waren die Amönauer Kameraden gemeinsam mit den anderen Stadtteilfeuerwehren bei einem Großbrand in Wetter im Einsatz. Dort brannten Fachwerkgebäude am Marktplatz, die zu den ältesten der Stadt gezählt wurden.

Vom 13. bis 16. Mai 1994 feierte die Freiwillige Feuerwehr Amönau ihr 60-jähriges Bestehen. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Heinrich Dersch und Helmut Otto geehrt.

Am 22.01.1995 hieß es erneut „Amönau unter Wasser“. Dieses Hochwasser war zwar bei Weitem nicht so schlimm wie jenes in 1984, aber es gab trotzdem wieder viel zu tun, besonders in Wetter. Am 24. Oktober desselben Jahres mussten wir eine brennende Saunahütte in der Talstraße löschen. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus wurde verhindert.

Aus den Erkenntnissen eines verheerenden Brandes in Marburg wurden 1996 9 NOMEX-Feuerschutzanzüge für die Einsatzabteilung angeschafft und 4 ältere Atemschutzgeräte wurden durch neue, modernere Geräte ersetzt.

1997 war das Jahr der Strohballenbrände. Vier Mal musste die Feuerwehr ausrücken. Der größte Einsatz war am 12.08.1997, als viele im Feld (Auf der Stöcke) gelagerte Rundballen von Günther Schulze brannten.

Im September 1997 wurde die bewährte TS 8/8 der FA. Bachert nach 28 Einsatzjahren in den wohlverdienten Ruhestand versetzt. Da für die Feuerwehr Mellnau ein neues wasserführendes Fahrzeug (TSF-W) beschafft wurde, erhielten wir deren noch junge TS 8/8 der Marke Ziegler Ultra Leicht.

 

Am 12.08.1998 kam es zum bisher letzten Großbrand in Amönau. Vermutlich durch einen technischen Defekt geriet das Wirtschaftsgebäude von Christian Fett im Wiesengrund in Brand. Das Gebäude brannte fast komplett nieder. Die Einsatzkräfte schafften es, das Wohnhaus und die Getreidevorräte im Gebäude vor Schaden zu bewahren. Fast alle Tiere konnten gerettet werden.

Am 28.Oktober desselben Jahres war erneut Hochwasser und die Feuerwehr half den Betroffenen ihr Hab und Gut zu sichern.

1999 war für die Feuerwehr ein ruhiges Jahr, sie wurde zu keinem Einsatz gerufen.

Am 28.04.2001 kam es im Harkauer Weg 3 zu einem Brand in der Küche. Durch ein rasches Eingreifen der Feuerwehren aus Amönau und Wetter konnte ein größerer Feuerschaden (nicht jedoch Rauschschaden) verhindert werden. Das Küchenfenster stand durch die Hitzeeinwirkung kurz vor dem Zerbersten (die innere Scheibe der Doppelverglasung hatte bereits Risse). Menschen kamen nicht zu Schaden.

 

 

 

 

 

 

 

Für den 15.09.2001 planten wir eine größere Feuerwehrübung mit Alarmierung einiger Stadtteil- feuerwehren. Durch die Ereignisse am 11.09.2001 in New York wurde die Übung abgesagt, da wir die Bevölkerung nicht zusätzlich beunruhigen wollten. Um 02:21 Uhr des folgenden Tages wurden wir und die Feuerwehren aus Wetter, Mellnau, Niederwetter, Todenhausen, Warzenbach und Marburg zu einem Wohnhausbrand nach Wetter in die Fontanestraße alarmiert. Im Keller brannten abgestellte Gegenstände und das komplette Gebäude (4 Stockwerke, á 4 Wohnungen) wurde verraucht. Die ca. 60 Bewohner wurden über Leitern von Balkonen bzw. unter Verwendung von Fluchthauben durch Führung von Atemschutz- geräteträgern aus dem Gebäude gerettet. Drei Bewohner wurden wegen Rauchgasinhalation in die umliegende Klinik eingeliefert. Ein Amönauer Kamerad erlitt eine Sprunggelenkfraktur bei einem Treppensturz.

Nennenswerte Einsätze waren 2003 ein Wohnhausbrand am 09.01. „Am Schulgarten“ in Wetter, der durch einen Blitzschlag ausgelöste Brand eines Stallgebäudes am 22.07. „Auf der Röthe“ in Wetter und Unterstützung bei einem Bombenalarm (zum Glück blinder Alarm) am 01.12. in der

Wollenbergschule ebenfalls in Wetter.

Vom 14. bis 17. Mai 2004 feierte die Freiwillige Feuerwehr Amönau ihr 70-jähriges Bestehen im und um das Bürgerhaus.

Auch im Jahre 2005 waren wir wieder von einem großen Hochwasser betroffen. Allem Anschein nach sucht uns ein großes Hochwasser ca. alle 10 Jahre heim. Am 20. Januar stiegen der Treisbach und die Asphe wieder weit über die Ufer. In bewährter Weise halfen wir wieder den Betroffenen in Amönau, in Wetter und bei der Kranzmühle, nach dem Rückgang des Pegels pumpten wir Keller aus und reinigten Höfe und Straßen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 31.10.2005 brannten die Scheune und der Stall von Walter Lichtenfels im Ortskern von Treisbach in voller Ausdehnung. Mit uns kämpften noch Einsatzkräfte aus 11 anderen Feuerwehren gegen die Flammen. Die Gebäude und einige Tiere konnten leider nicht gerettet werden. Trotz der engen Bebauung im Ortskern konnte ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Gebäude fast ganz (leichter Schaden am unmittelbaren Nachbarhaus) verhindert werden. Zudem wurden zahlreiche Schweine von der Feuerwehr und freiwilligen Helfern gerettet.

Am 18. und 19.01.2007 traf auch uns das Sturmtief Kyrill mit Sturmböhen und Hochwasser. Der Sturm verursachte glücklicherweise nur geringe Schäden in Amönau, bei denen die Feuerwehr nicht eingreifen musste. Allerdings führte das Wasser zum höchsten Hochwasser seit 1984 (ca. 15 cm niedriger als 1984). Wieder halfen wir den Betroffenen beim Sichern ihrer Habe und beim Auspumpen von Kellern.

2002 wurde im Rahmen der Sanierung eine Brandmelde-

Anlage in die Stiftskirche Wetter eingebaut.

 

 

 

Diese soll dafür sorgen, dass Feuer früh erkannt und die

Feuerwehr schnell alarmiert wird. Bei Auslösen der Anlage

werden automatisch die Feuerwehren Wetter, Niederwetter und Amönau alarmiert. Die installierte Anlage sorgte durch viele Fehlalarme (bisher 14) dafür das wir nicht „einrosten“ .

Allerdings meldete sie auch einmal richtiger Weise eine Rauchentwicklung bei der Heizung.

Seit 2007 gibt es auch eine Brandmeldeanlage im Neubau des St. Elisabeth-Vereins in Wetter – auch dort waren wir 2007 bereits dreimal umsonst angerückt.

Zum 31.12.2007 hat die Einsatzabteilung der Feuerwehr Amönau 23 und die Jugendfeuerwehr 11 aktive Mitglieder.

 

In 2008 wurden dann im Rahmen einer Neuordnung der Feuerwehren der Stadt Wetter die Wehren in vier Schutzbereiche (SB) eingeteilt. Somit stellt die FFW Amönau mit den Feuerwehren Niederwetter und Todenhausen den Schutzbereich Nord neben den Schutzbereichen Ost und West sowie Mitte. Die Einsätze in einem SB leisten die Wehren des jeweiligen Bereiches ggf. mit Führungsunterstützung von Wetter-Mitte ab. Sollte der Einsatz eine gewisse Größe überschritten oder Verstärkung und weiteres Material benötigt werden, so wird die FFW Wetter-Mitte hinzu- oder nachalarmiert. Im Regelfall wird Wetter-Mitte laut Alarm- und Ausrückeordnung bei größeren Schadensereignissen durch den SB Nord unterstütz.

 

Im Jahre 2009 wurde in Amönau die Wehrführung neu gewählt, sodass Sven Schmidt als Wehrführer und Christian Diehl als stellv. Wehrführer ihr Amt aufnahmen.

2010 erfolgte eine große Zugübung der Wehren aus Wetter, Amönau, Niederwetter, Todenhausen und dem Rettungsdienst auf dem Gelände von Udo Diehl Reisen. Hierbei wurde simuliert, dass das Werkstattgebäude verraucht ist und mehrere Angestellte als vermisst gemeldet wurden. Im Anschluss gab es eine kräftige Mahlzeit mit Nachbesprechung, um Verbesserungsvorschläge einzubringen und Kritik zu äußern. Im selben Jahr wurde in Eigenleistung die Halleneinfahrt beim Gerätehaus neu gepflastert.


 

 

 

Am 8 Januar 2011 stieg der Pegel der Treisbach unaufhaltsam immer weiter an, sodass die Wehr den Anliegern am Bach wieder mit großer Tat zur Seite stand. Bis in die späten Abendstunden wurden von den Kameraden

Sandsäcke gefüllt, welche am frühen Sonntagmorgen den Betroffenen ausgeliefert wurden, um kleinere Dämme zu errichten und eindringendes Wasser fern zu halten.

Am 3 April brannte eine Scheune im dicht bebauten Ortskern von Wetter. Durch das schnelle eingreifen der Wehren aus Wetter, Amönau, Niederwetter und Todenhausen konnte Schlimmeres verhindert werden. Im Sommer 2011 nahmen erstmals 2 Mitglieder der Jugendfeuerwehr an der Jugend-Leistungsspange in Wallau teil, welche mit Erfolg bestanden wurde.

 

 

 

 

 

 

Extremes Glatteis sorgte am 10 Dezember 2011 dafür, dass ein junger Autofahrer beim Überholvorgang mit seinem Mercedes auf der B 252 Ortsausgang Niederwetter Richtung Wetter seitlich gegen einen Baum prallte und schwerverletzt eingeklemmt wurde.

Im Juni 2012 kam es auf der B252 zu einem besonders schweren Verkehrsunfall zweier Lkw. Die Lastwagen stießen kurz vor der Abfahrt Unterosphe im Begegnungsverkehr auf Regennasser Fahrbahn zusammen. Der Fahrer eines mit Metallschrott beladenen LKW wurde tödlich verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle, der Fahrer des Gefahrgutlasters wurde vom Rettungsdienst in das Uniklinikum nach Marburg gebracht.

In den frühen Morgenstunden des 22. Septembers 2012 hieß es: "Feuer Wetter Dörnerstgasse" , die Wehren aus Wetter, der SB Nord , Rettungsdienst und die Polizeistreife eilten zum Ort des Geschehens, bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits meterhoch aus den Fenstern. Das Gebäude, welches in Holzbauweise errichtet war, konnte nicht mehr gerettet werden. Da das Haus zum Zeitpunkt des Brandes zum Glück unbewohnt war, gab es keine Verletzten.

 

 

Ein Jahr, welches vielen Bürgern und Bürgerinnen sowie den Kameraden noch lang in Erinnerung bleiben wird ist das Jahr 2014.

Am 28. Mai war es nun endlich soweit, die Feuerwehr Amönau durfte ihr neuen Fahrzeug bei der Firma Ziegler in Gingen abholen.

An diesem Tag wurde mit einer kleinen Grillfeier das neue Katastrophenschutzfahzeug LF10 in Dienst gestellt und zugleich das alte TSF verabschiedet.

In den darauffolgenden Tagen und Wochen wurden intensive Ausbildungen und Einweisungen vorgenommen um im Ernstfall gerüstet zu sein.

Nach knapp vier Wochen kam der besagte Ernstfall an einem warmen Sommerabend im Juni.

Es war die Feuertaufe für das neue Löschgruppenfahrzeug als um 23:21 Uhr plötzlich die Sirenen heulten und in Wetter die Grillhütte in Flammen stand, unser Fahrzeug wurde auf Grund der Lage des Einsatzortes unter anderem im Pendelverkehr eingesetzt um ausreichend Löschwasser aus der Stadt zur Einsatzstelle zu befördern

In 2014 wurde zum ersten Mal der Kreisfeuerwehrverbandstag in Amönau ausgerichtet.

Es begann am Mittwoche dem 25.06.2014 mit dem Festkommers zum Jubilar 80 Jahre FFW Amönau im Bürgerhaus und mit der im Anschluss verbundenen offiziellen Fahrzeug Übergabe des neuen Katastrophenschutzfahzeuges LF 10. durch Landrätin Kirsten Fründt.

Weiter ging es am Freitagabend mit einer Planet-Radio Party veranstaltet von Festwirt Henry Traber.

Zum Höhepunkt versammelten sich allein am Samstag viele Feuerwehren aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf um beim traditionellen Festzug mitzulaufen und im Anschluss im Festzelt, welches auf dem Ausweichplatz der TSV Amönau errichtet wurde, einzukehren.

Am Sonntag begann in aller früher der Wettbewerb der Jungendfeuerwehren für den Kreisentscheid mit anschließender Siegerehrung und dem Kreisseniorennachmittag.

Für alle Helferinnen und Helfer wurde einige Wochen später nach getaner Arbeit einen Helferfeier veranstaltet, um noch einmal besonderen Dank für alle zum Ausdruck zu bringen.

Es war ein Einsatzreiches Jahr für die Aktiven Wehrleute, es mussten 16 Einsätze abgeleistet werden, welche sich von Ölspuren, vollgelaufenen Keller am 1.Mai bis hin zum Verkehrsunfall auf der neuen Kreisstraße 123 erstreckte.

Nicht zu vergessen sind drei Türöffnungen und diverse Brandeinsätze.

Die Feuerwehr Amönau bildet nun mit dem neuen LF10 und der Feuerwehr Niederwetter sowie dem GW-L aus der Kernstadt den 13. Katastrophenschutzlöschzug und wird bei Großschadenslagen wie beispielsweise das Elbehochwasser zur Hilfe gerufen.

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung Einsätze

 

 

Zusammenfassung Einsätze
Von 1992 bis 2014 rückte die Feuerwehr Amönau zu 136 Einsätzen aus.
Brandeinsatz: gesamt 59
Technische Hilfeleistung: gesamt 46
Fehlalarm: gesamt 24
Sonstige/BSD: gesamt 7

Zusammenfassung Einsätze
Von 1992 bis 2014 rückte die Feuerwehr Amönau zu 136 Einsätzen aus.
Brandeinsatz: gesamt 59
Technische Hilfeleistung: gesamt 46
Fehlalarm: gesamt 24
Sonstige/BSD: gesamt 7

 

Pokalwettkampf

 

Von 1982 bis 1996 nahm die Feuerwehr Amönau an dem jährlich ausgetragenen Pokalwettkampf der Feuerwehren der Stadt Wetter teil. Bei diesen Wettkämpfen erreichte die Feuerwehr Amönau zweimal den 1. Platz und dreimal den 2. Platz. Dabei tat sich die Feuerwehr nicht nur durch ihre gute Leistung hervor, sondern auch durch ihre fröhliche Art zu feiern.

 

 

 

 

 

 

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